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Warum ich "iZombie" mag

Hallo,

ihr habt lange nicht von mir gelesen. Ich wurde letztens von meiner kleiner Löwin gefragt "Warum magst du diese Serie iZombie so?"

Kurz zur Erklärung der Serie:
Olivia "Liv" Moore ist ein Zombie seit einer verunglückten Bootsparty auf der Leute durchdrehten nach einem Gemisch aus einer fiktiven Designerdroge ("Utopium") und dem fiktiven Energydrink "Max Rager". Sie wurde gekratzt und ist seit dem gezwungen Gehirne zu essen. Von Diesen erhält sie die markantesten Charaktereigenschaften und vor allem auch ihre Erinnerungen, die wie Visionen auftreten nach einem bestimmten Trigger.
Um an Gehirne heran zu kommen, ohne aktiv die Besitzer um diese zu erleichtern, beschloss sie von ihrem Arztberuf Abstand zu nehmen und in die Pathologie der Gerichtsmedizin zu wechseln. Ihr Chef findet es eines Tages heraus und arbeitet an einem Heilmittel.
Zusammen mit einem frisch versetzten Detective klärt sie die Mordfälle der Leute auf, deren Gehirne sie verspeiste.

Nach dem sie ein Zombie wurde hat sie ihren Verlobten verlassen und sich zur Einsamkeit verdammt mit dem Gedanken der einzige Zombie zu sein. Das wird aber im Laufe der Serie aber abgeschwächt, da es Weitere gibt.

Warum ich diese Serie nun mag? Ich kann mich mit der Protagonistin identifizieren. Sie hat eine Krankheit (ja, die modernen Zombies sind kein Produkt schwarzer Magie/Nekromantie, sondern immer Seuchen o.ä.) die mit einem popkulturellen Stigmata versehen ist, sie hat eine changierende Persönlichkeit (da sie Gehirne isst und die Eigenschaften der ursprünglichen Besitzer übernimmt), sie kann es niemandem einfach sagen und bleibt in ihrem kleinen Kreis von Eingeweihten und hütet sich davor es Leuten zu erzählen. Sie hat ebenfalls Probleme mit Beziehungen. Wie soll sie auch eine eingehen, wenn der Partner axiomatisch ebenfalls infiziert wird?

Bei mir ist es jetzt nicht ganz so extrem, aber es sind gewisse Parallelen da. Ich habe ebenfalls eine Krankheit, die oft mit irgendwelchen Stereotypen verglichen wird (zwar lösen meine Stereotypen keine Apokalypsen aus, aber wir räumen Kasinos leer....fast genau so schlimm), ich schaue viele Serien und, da ich nicht so sein will wie ich bin, sondern normal und neurotypisch, versuche ich oft die Charaktereigenschaften von Figuren in der aktuellen Serie zu übernehmen. Einfach nur um menschlicher zu wirken, leichter dazu gehören zu können.
Ich kann auch niemandem einfach sagen, dass ich Asperger habe ohne die typischen Reaktionen auszulösen bzw. die natürlichen Fragen und Aussagen aller über mich ergehen zu lassen. "Du wirkst gar nicht so" etc.
Natürlich ist auch das wieder harmloser als das was die Protagonistin durch macht, aber eine kleine Analogie ist es schon.

Kommen wir nun zum letzten vergleichbaren Punkt. Die Beziehung mit einem gesunden Menschen.

Es ist schwerer. Viel schwerer als man glauben mag. Ich kann meine Partnerin zwar nicht infizieren, aber ich kann sie trotzdem kaputt machen. Innerlich vermutlich. Meine Stimmungsschwankungen, wenn ich zu lange unter Menschen war... Meine Gereiztheit, wenn ich von zu vielen Reizen überflutet werde.... Der Unverstand mich richtig auszudrücken und immer wieder kindische Fehler machen.
Das macht meine Partnerinnen verrückt und sorgt nicht dafür, dass sie bei mir bleiben. Stattdessen entscheiden sie sich oft dafür, dass es besser sei von mir Abstand zu halten. Ich will nur das Beste, aber das Beste ist immer das, das ich nicht geben kann.

Sollte ich also wie die Protagonistin auf Beziehungen verzichten um andere nicht zu gefährden? Für alle die, die Serie kennen... Ich weiß, dass sie weitere Beziehungen eingeht, aber ihr wisst ja auch wie sie Enden.

Danke fürs Lesen.
19.11.17 14:07


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Einsen und Nullen

Lang ist es her. Energie hab ich auch nicht wirklich tanken können, aber ich habe endlich mal wieder Zeit zu schreiben.

Warum ich wieder schreibe?
Weil ich mich mal wieder richtig auskotzen muss. Diese Welt. Es wirkt mehr und mehr so, als wäre es wirklich nur der Markt, der sie zusammen hält.
Wir befinden uns in einem Klassenkampf. Wem das noch nicht aufgefallen ist, ist eine perfekte Marionette der oberen Klasse.

Upps...Da war es schon wieder...dieses böse "K"-Wort... "Klasse". Wir sind doch eine klassenfreie Gesellschaft, rufen die Herolde der obersten Kaste die wir freiwillig wählen. Wir gehen wählen, aber nichts ändert sich. Es sind immer die gleichen Leute an der Macht. Bei jeder verdammten Wahl beschweren wir uns, dass die Politiker so blöd seien. Doch dann setzen Adam und Eva wieder ihr Kreuzchen bei der CDU oder der SPD....oder auch nicht. Wer garantiert uns, das unsere Stimmen wirklich ausgewertet werden? Im Endeffekt lenkt die Industrie die Politik.

Es gab mal Steuerfahnder, die Jahrelang jährlich rund eine Million Euro von Steuerhinterziehern einkassieren konnten. Dann gerieten sie an den Falschen (lustigerweise irgendein Superreicher) und plötzlich wurden sie eingewiesen und in die Geschlossene gesteckt.

Der Chef von Müller weigerte sich mehr Steuern zu zahlen un drohte damit eine Fabrik zu schließen und ins Ausland zu gehen. Das man mit so etwas die Politik erpressen kann... einfach widerlich und dumm. Das sich die Politik davon beeinflussen lässt.
Soll er doch seine verdammte Fabrik schließen. Soll er doch nach Amerika oder sonst wo hin auswandern.
Wäre ich der Staat, hätte ich seine Firma und sein Privatvermögen eingefroren und der Staatskasse zugeführt, dann die Fabrik an einen Unternehmer weiterverkauft und am Ende dabei zugesehen,wie der Müller versucht in Amerika Fuß zu fassen. Die Reichen dort haben auch nicht die große Lust sich von einem anderen ans Bein pissen zu lassen.

Das wirklich lustige dabei wäre, das plötzlich viele andere Reiche ihren verdammten Steuern bezahlen würden. Dann müsste man nicht mal die Reichensteuer um 5% erhöhen um die deutsche Staatsverschuldung in 10 Jahren getilgt zu haben, sondern kann noch die Steuern senken, wenn sie denn endlich mal von allen bezahlt werden würde. Und nach 10 Jahren kann man dann sogar die Steuern noch weiter senken und im Endeffekt hätten alle mehr Geld zur Verfügung und könnten den Reichen noch mehr Geld steuerfrei in den Arsch blasen.

Letztens am Bahnhof sprach mich ein SPD-Herold an und reichte mir einen Apfel. Er sagte, "Möchten Sie ein Frühstück?". Ich erwiderte: "Ich arbeite nicht. Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen." Er guckte recht verdutzt ob meines Müntefering-Ausspruchs, gab mir den Apfel und ließ mich meines Weges gehen. Da ich auf dem Weg zu Arbeit war und ich nicht so gerne Äpfel esse, die mir ein Lakai der Sozial Dummen Partei ausgibt, gab ich ihn einem Obdachlosen.
Es ging mir dabei eher um den Spruch, den ich habe sagen dürfen.

Mal wieder ein wüster Text. Aber der Unordnung in meinem Kopf Herr zu werden wenn ich solche Texte schreibe ist schier unmöglich.

Danke fürs Lesen.
24.8.17 19:28


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