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Macht der Worte

Faszinierend!Ich habe erkannt, dass eine Einsamkeit in der nur der Umgang mit einem selbst möglich ist, einen süchtig machen kann. Die innere Stimme oder vielleicht die inneren Stimmen, schreien. Sie werden lauter und lauter. Sie schreien sich die imaginären Kehlen wund...bis sie verstummen.Plötzlich ist alles still und kein Geräusch dringt an mein inneres Ohr.Plötzlich bin ich alleine, einsam und taub. Wäre ich blind, wäre ich gefangen in der Finsternis, die mein Herz bereits umgibt. Klingt melodramatischer als es in Wirklichkeit ist...Ich kann sehen, ich kann hören und ich kann fühlen.Die Macht der Worte liegt nicht in ihrer Phonetik oder in ihrer Semantik. Es liegt in dem, was der Sprecher ausdrücken will, aber noch mehr in dem, was der Empfänger da rein interpretiert.Ich habe alle von mir gestoßen. Nur um dieses Gefühl der Einsamkeit zu erleben. Wieder und wieder. Mit Worten wie Rasierklingen schnitt ich jedes Band zwischen mir und anderen durch, bis ich in einem Freiflug ohne Sicherheitsleine flog.Ich tat nichts, ich sagte nur Worte und brachte damit Brücken zum Einsturz. Warum haben sie so viel Macht? Vielleicht weil wir Angst haben. Angst, nicht verstanden zu werden oder Angst, nicht gemocht zu werden. Niemand fühlt sich heutzutage noch verstanden. Wie sollten aufhören zu reden und endlich mal anzufangen etwas machen.Deswegen werde ich endlich meine Hose wechseln (von Pyjama zu Jeans), mal meinen Spiegel frei legen und raus gehen. Meine Stimmen im Kopf gegen Stimmen im Raum tauschen. Vielleicht lege ich so den Schrecken ab, der sich an den Gedanken an anderer Menschen Worte immer stärker einstellt.Danke.
17.12.16 15:37
 


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Teufelskralle (17.12.16 17:40)
Manchmal tut ein gewisser Abstand zur Welt und den Menschen gut. Aber zuviel eigene Nabelschau ist auch schädlich.

Was mir in dem Text auffällt (und das ist bei vielen Texten so, die sich mit der eigenen Gefühlslage beschäftigen): Bewusst oder unbewusst wird von der Ich-Perspektive in die Alle-Perspektive gewechselt. Zuerst wird das persönliche Einsamkeit-Gefühl beschrieben. Das ist nachvollziehbar. Dann aber kommen diese Sätze:

"Niemand fühlt sich heutzutage noch verstanden. Wie sollten aufhören zu reden und endlich mal anzufangen etwas machen."

Wohler willst Du wissen, dass sich niemand verstanden fühlt? Man sollte nicht von sich auf andere schließen. Ich fühle mich verstanden, und den meisten Leuten in meinem Umfeld geht es ebenso. Und wie kommst Du dazu, zu unterstellen, es würde nur geredet aber nichts gemacht? Das mag vielleicht traurigerweise auf Dich zutreffen, andere Leute reden und handeln. Auch das weiß ich aus Erfahrung.

Ist alles nicht böse gemeint, und ich drücke Dir die Daumen, dass Du aus der Einsamkeit herausfindest.



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