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Every end is a new beginning

Ich befinde mich in einer Ausbildung Fachrichtung IT. Hab heute wirklich viel geschafft. Habe mitgeholfen bei vielen Arbeiten dabei musste ich glücklicherweise nicht mal vor Ort sein. Aktuell besuche ich ein Seminar um meine "speziellen Kenntnisse" zu erweitern und verbessern.

Das Seminar ging von 08:00 bis 16:30 Uhr. Es war sehr anstregend, denn aktuell bin ich verdammt krank. Nicht nur Liebeskrank, weil meine Kochanie nun endgültig meinen Händen entglitten ist, sondern auch körperlich. Mein Körper schreit danach sich ausruhen zu dürfen, aber ich gönne ihm die Ruhe nicht. Ich zwinge mich immer weiter. Ich muss funktionieren, ich muss stark sein, ich muss besser sein.

Aber ehrlich gesagt, quäle ich mich selbst um mich zu bestrafen. Ich habe sie gehen lassen und habe nicht mal richtig gekämpft. Ich habe alles gegeben was ich hab und konnte sie nicht halten, aber ich hätte mehr leisten können...Mehr als alles was ich habe. Mein verdammter IQ ist höher als der des großteils der Welt und bin dennoch nicht klug genug für diese Frau. Bei ihr fühle ich mich so dumm und mache dumme Fehler. Diese dummen Fehler haben mich wohl letztendlich in diese Misere geritten.
Jetzt werde ich mich mit Schlafentzug bestrafen. Es läuft darauf hinaus, dass ich morgen immer noch im Seminar sitze und einer der Leistungsträger sein werde...aber ich werde echt grantig sein und nicht genug Kraft haben meine Maske eines normalen Menschen aufrecht zu halten. Ich werde die Dummen auslachen und fertig machen. Meine lebenslange Scharade eines Gutmenschen findet ab morgen ein Ende. Ich werde der Misanthrop sein, der in mir steckt. Ihr werdet mich hassen lernen, wenn ihr es eh noch nicht tut. Ihr werdet mich fürchten, wenn ich sauer werde.

An dieser Stelle muss ich, wie jeder einsame Pseudo-Intellektuelle, Nietzsche zitieren...

"Und hüte dich vor den Guten und Gerechten! Sie kreuzigen gerne die, welche sich ihre eigne Tugend erfinden, — sie hassen den Einsamen."

Ich bin einsam. Ich erschaffe meine eigenen Regeln. Ich bin das, was Nietzsches Übermenschen am nächsten kommt. Deswegen werde ich isoliert. Deswegen werde ich verabscheut.
Ab sofort werde ich eure Abscheu nutzen und mich frei machen von euren Moralvorstellungen und euren Tugenden. Niemals wieder werde ich mich von euren Wünschen an mich leiten lassen.

Es wirkt wieder so, als wäre ich abgeschweift von meinem Titel, aber dem ist nicht so. Das verlassen werden...das erneute... hat mir jetzt die Gelegenheit gegeben mich zu verwirklichen in einem Grad der an Selbstzerstörung grenzen wird. Aber ich habe eine entsprechende Zeile schon mal in einem meiner Lieder verwendet.

"To find myself, I've got to lose me first"

Ich weiß nicht mal ob es richtig ist (Sprachen sind leider nicht so mein Fachgebiet)...aber es heißt so viel wie "Um mich selbst zu finden, muss ich mich erst verlieren".

Ich nutze das Ende der Beziehung um einen Übermenschen zu erschaffen, der vielleicht noch alles andere in den Schatten stellt. Allein der Gedanke stellt mich in meinen eigenen Schatten. Vielleicht sollte ich lernen eine gewisse Kontinuität in meinen Schriften zu entwickeln...einen sogenannten roten Faden... und ein Manifest meiner Gedanken verfassen.
Ein Manifest, dass ich an den Mann bringen werde und vielleicht werden welche von meinen Lesern sich denken "Hey, das klingt gut und schlüssig, das will ich auch mal versuchen."

So...folgt mir in die Hölle, denn dort haben wir immer einen warmen Platz am Flammenmeer.
2.1.17 20:04
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Alaskablue (2.1.17 21:03)
Erstmal, tut mir das furchtbar leid. Aber wir haben nicht immer Einfluss auf die Geschehnisse. Manchmal soll es einfach nicht so sein, weil es nicht richtig ist. Man kann sich nicht immer selbst die Schuld für alles geben. Sich selbst für etwas bestrafen für das man nichts kann, ist mentaler Selbstmord. Anstatt sich selbst zu Strafen sollte man die Guten Dinge sehen. Man sollte aus der Erfahrung lernen und stärker werden. Es nützt einem nichts wenn man sich selbst hasst, denn das ändert weder etwas an der Vergangenheit noch an der Zukunft. Das macht alles nur noch schlimmer und man fühlt sich keinen Deut besser. Wenn man aus Wut oder Trauer oder was auch immer es sein mag, nicht mehr nett zu Menschen sein will ist das okay, sogar gerechtfertigt. Aber ich finde man sollte andere immer so behandeln wie man selbst gerne behandelt werden will. Einsamkeit ist manchmal ganz nützlich um sich selbst neu zu entdecken und zu dem Menschen zu werden der man sein will.

Selbstzerstörung sollte nie eine Option oder Variante sein, mit all dem umzugehen. In solchen Zeiten sollte man dem einzigen treu bleiben, der einen nie verlassen wird und der einen nie verlassen wird: man selbst. „Even in the loneliest Momentes I have been there for myself.” Und es mag vielleicht manchmal stimmen was Nietzsche gesagt hat, allerdings hat er auch folgendes geschrieben: „Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen“

P.s. Die Songzeile klingt sehr schön. Und anstatt des Flammenmeers bevorzuge ich doch lieber ein Kaminfeuer…


(12.1.17 16:01)
Wenn du Lieder schreibst, spielst du dann eigentlich auch Instrumente? Und wenn ja welche? L.g.


dr0p (12.1.17 20:05)
Ich antworte mal auf deine Fragen.


Ja, ich spiele Instrumente.

Welche? Schlagzeug, Gitarre, Bass, Klavier, Orgel, Violine, Cajon, diverse Kleinpercussion, Marimbaphone, Hang, ...

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