Einsam




  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
   
    velvet-leaves

   
    anderswo.ist.nirgendwo

   
    nena.liebt

   
    monasgedanken

    - mehr Freunde


Letztes Feedback
   4.03.17 13:53
    Wirklich sehr motivieren
   22.03.17 23:07
    Auch wenn ich all den Fe
   26.03.17 18:31
    Hallo Nena, ich weiß ni
   26.03.17 19:56
    Spanneder Text, der mein
   29.03.17 20:42
    Deshalb hat Judith Butle
   10.05.17 12:27
    Auch wenn eine WG vielle




http://myblog.de/dr0p

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Serien oder "Mein Leben in 2D"

Ihr wisst ja, dass ich mit Asperger so meine kleine Last zu tragen habe. Vor allem im sozialen Bereich fällt es mir sehr schwer den Anschluss zu finden und genau da greifen die Serien ein. Wie in einem Modell simplifiziert eine Serie (vor allem Sitcoms und Co) die Realität, bricht die gesellschaftlichen Mitglieder in eine übersichtliche Anzahl an Stereotypen ein und gibt ihnen klar definierte Eigenschaften. Der Romantiker, der Neurotiker, der Frauenheld, der Lustige, der Listige, etc...

Zudem sind die meisten Interaktionen untereinander auch auf eine recht simple und sehr interpretationsfreie Weise zusammengestaucht und somit als Einstieg in die Welt der Kommunikation super zu gebrauchen. Nur später fiel mir auf, dass die Sachen, die in Serien so lustig dargestellt sind, andere in Wirklichkeit verletzen...aber von meinem Realitätssinn ist eh nicht viel zu erwarten.
Später fühlte ich mich sogar in der Lage Serien mit komplexerer Kommunikation zwischen den Darstellern zu verstehen...

All meine soziale Interaktion habe ich im Fernsehen gelernt und dann nach Banduras' "Lernen am Modell" angewandt.

Erst der Charakter "Abed Nadir" meiner Lieblings-Sitcom "Community" brachte mich auf die Idee außerhalb meiner Welt eine Rolle zu spielen. Die Flucht in die mediale Popkultur des Fernsehens hat mich um einige potenzielle Charakterzüge erweitert, was in keinem Fall ein Nachteil ist.

Jeder dieser Rollen bin ich ich...gewissermaßen, ich überspitze lediglich die, meiner Meinung nach, der Situation angemessensten Charaktereigenschaft. Ich versuche mich dadurch auszudrücken. Deswegen bin ich ein schrecklicher Partner, ein widerlicher Feind, ein langweiliger Langweiler...etc.

Abed Nadir ist vermutlich ebenfalls ein Asperger und, neben Sheldon Cooper, einer meiner Lieblingscharaktere im Fernsehen.

Um mich und meine Sucht nach Serien und fremden Welten besser verstehen zu können, schaut euch die Serie an und beobachtet die Figur Abed.

Lang ist der Text nicht geworden, denn ich habe gleich Bandprobe... Ausserdem ist der Text mal wieder konfus genug...

P.S.: Kochanie? Auch für dich habe ich eine Rolle gespielt.
3.2.17 16:24
 


Werbung


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(3.2.17 18:23)
Ich stelle bei mir selbst auch immer fest dass ich mich in bestimmten Situationen wie ein bestimmter Charakter verhalte oder mir ausmale wie er/ sie jetzt wohl reagiert hätte. Serien können meiner Meinung nach oftmals auch ein gutes Vorbild sein, aber leider funktioniert das wahre Leben meistens nicht auf so eine einfache oder lockere Art. Meist ist es etwas komplexer. Und da du Sheldon erwähnst, durch ihn bin ich um einiges Wissbegieriger geworden, wodurch man sieht, das man auch wenn man anders ist, anderen gefallen und sie beindrucken kann.

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung