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Die Kunst zu leben

Eigentlich ist das Leben (insbesondere das Atmen) eine Sucht. Du kommst zur Welt, tätigst deinen ersten Zug und schon kannst du nicht mehr aufhören. Du bist süchtig nach dem nächsten und dem übernächstem Zug und kannst ohne ihn nicht mehr leben.

Da wir aber nun mal aktuell alle süchtig sind und dementsprechend offensichtlich nicht in der Lage zu sein scheinen uns mal abzustimmen, wie es nun wirklich richtig ist zu leben, werfe ich nun mal meine Regeln in den weiten Raum. Vielleicht findet ihr die eine oder andere ganz gut und nehmt sie euch an, wenn nicht, dann nicht. Ich lebe danach:

Kein Mensch ist gleich
Jeder Mensch ist etwas besonderes. Und wenn er auch nur besonders dumm ist. Wir müssen einfach in der Lage sein zu akzeptieren, dass andere Leute andere Ansichten haben. Die Anderen müssen das ja auch mit unseren Ansichten tun.

Es ist mein Problem
Jeder hat Probleme. Finanzielle, Lebensplanung, Zeit, Psychisch, Physisch... Niemand ist davon befreit, gänzlich frei davon. Kümmert euch also erstmal um eure eigenen Probleme. Wenn ihr die im Griff habt, dann könnt ihr die Probleme anderer zu eurem Problem machen. Denn wie könnt ihr anderen helfen, wenn ihr euch nicht selber helfen wollt/könnt? Aber wichtig ist, versucht erstmal euren Kram selbst zu regeln, bevor ihr euer Problem bewusst zu den Problemen anderer macht.

Es ist dein Leben
Es gibt tausende Menschen, die sagen, dass ihnen die Meinung anderer egal sei und dennoch aussehen wie eine wandelnde Schaufensterpuppe. Es gibt auch viele, die so etwas behaupten, und sich dennoch bei der kleinsten Kritik sofort angegriffen fühlen oder sich bei den Gedanken, was andere sagen könnten, nicht trauen etwas zu sagen oder zu tun.
Es ist dein Leben. Was andere sagen muss dich nur dann interessieren, wenn dein Verhalten tatsächlich das gemeinschaftliche zusammenleben erschwert oder gar unmöglich macht. Ansonsten einfach meine ___________ (hier den Plural von Motto einfügen) im Kopf behalten:
"Du kannst nicht allen gefallen, also gefall' dir selbst."
"Verbieg dich nicht für andere, keiner mag krumme Typen"
"Du musst damit rum laufen, nicht die anderen"

Erwarte niemals das, was andere versprechen
Versprechen werden oft gebrochen, ja. Aber das meine ich nicht. Wenn du etwas erwartest, wirst du in der Regel enttäuscht. Aber wenn du nichts erwartest und derjenige kommt auf dich zu und hält sein Versprechen, dann kannst du auf diese Person wirklich zählen. Auf sie ist verlass. Natürlich kann auch mal etwas vergessen werden, es sollte nicht zu oft vorkommen.

Freiheit ohne Grenzen gibt es nicht
Deine Freiheit hört da auf, wo die eines anderen beginnt. Du darfst alles machen was du willst. Nur wenn in die Freiheit eines anderen eingegriffen wird. Durch Äußerungen, Taten, Bildern, etc, die jemand anderen einschränken, übertrittst du bereits deine eigenen Grenzen. Du willst ja auch nicht, dass jemand in deine Freiheit eingreift.

Frauen sind auch Menschen
Falls es Feministinnen unter euch gibt...Ich bin ein Emanzipist. Frauen sind nur Männer in schön mit Brüsten. Sie sollten genau so bezahlt, behandelt und dargestellt werden wie Männer. Natürlich können sich dann auch die Frauen dementsprechend benehmen. Aber an die Frauen unter euch....einigt euch echt mal. Das ist ja nicht mit anzusehen, wie Feministinnen für die Gleichstellung kämpfen und die Desexualisierung der Frau anstreben und andere Frauen sich munter flockig als Sex-Objekte vermarkten. Aber das ist ein internes Problem und ich will echt keine Belehrung und so weiter. Das ist nur meine Beobachtung.
Warum das eine Regel ist? Mir ist aufgefallen, dass Frauen immer anders behandelt werden. Sie werden oft mit Samthandschuhen angefasst. Reflektiert euer eigenes Verhalten Frauen gegenüber. Vielleicht fällt euch auf, dass ihr sie nicht als Menschen sondern nur als Frau seht.

Es gibt nix gutes, außer man tut es
Ja, alter Spruch. Aber warum nicht? Wenn mich etwas stört, dann mach ich etwas dagegen. Wenn meine Motivation nicht ausreicht, dann stört es mich nicht genug.

Die Welt dreht sich
Egal was ihr macht, egal wie schlimm es zu sein scheint, egal wie sehr es euch runter zieht....Der Welt ist es egal. Sie dreht sich wie die Kugel aus Dreck, die sie nun mal ist. Wir sind nur kleine unbedeutende Lebewesen auf einer großen Kugel. Sie dreht sich und dreht sich, ohne das unsere Probleme sie bekümmern.
Also einfach nicht aufgeben, denn morgen wird auch wieder ein Tag sein und da kann man die Probleme lösen.
Wenn du ganz unten bist, geht es nur noch aufwärts

Jaaaah, das sind meine Regeln grob zusammengefasst. Wenn euch eine gefällt, dann schreibt mir einen Kommentar. Würde mich freuen zu hören, wenn es jemandem hilft.
21.3.17 22:02
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Nena / Website (22.3.17 23:07)
Auch wenn ich all den Feministen danke, die für meine Rechte kämpfen (!), werde ich deiner Aussage widersprechen, dass Frauen Männer sind, nur mit anderem Äußeren. Das ist schlichtweg falsch. Männer und Frauen sind unterscheidlich und das ist wunderbar so! Die Urprinzipien beider Geschlechter sind gegensätzlich, denn nur so kann ein vollkommenes Bild entstehen. Mir ist klar, dass wir von dieser Harmonie heut weit entfernt sind und das jeder die Freiheit dazu hat, dass zu sein, was er sein möchte. Auch ist klar (und ich glaube, das ist es, was du ansprechen willst), dass Frauen im Berufsleben gleich behandelt werden müssen. Ja, dse dürfen mich gern als Frau, und nicht nur als Mensch sehen. Der Unterschied ist das "nur", welches du zugefügt hast. Ein Menschenwesen, dass den Wert einer echten *Frau erkannt hat (übrigens darf auch gern der Wert der echten* Männer erkannt werden!!), wird dankbar dafür sein.
So viel zu meinen Gedanken dazu.
Danke für die Aufmerksamkeit und deine Sichtweise! Ich hoffe, sie wird gehört/ gelesen..

Liebe Grüße,
Nena

PS: das * bei echt will ich noch erklären: Mit echt mein ich hier diejenigen, die ihren Wert und ihre Stellung erkannt haben und aufhören, sich zu verstellen, sondern so autentisch sind, so wie sie sind.


Dr0p (26.3.17 18:31)
Hallo Nena,
ich weiß nicht, wie ich dir sonst auf den Kommentar antworten kann, also hier:

In erster Linie besteht eine Symbiose zwischen den Regeln "Kein Mensch ist gleich" und "Frauen sind auch Menschen".
Ich empfinde es so, dass viele Frauen nicht als Menschen wahrgenommen werden. Viel zu oft werden sie zu Objekten degradiert um dem Mann konsumwillig zu machen. Und da dachte ich mir, dass die Aussage "Frauen sind nur Männer in schön mit Brüsten" angebracht wäre. Mit eben jenem Satz habe ich auch meine Angst vor Frauen überwunden und wollte ihn an alle Nerds weitergeben, die sich nicht trauen eine Frau anzusprechen...und wenn es nur die Frage nach dem Weg ist.

Ich will aber nicht abschweifen.

Es war keineswegs ein Versuch Frauen den Männern gleich zu setzen, sondern sie nur im gesellschaftlichen Bild auf die gleiche Ebene zu bringen. Und vielleicht sollten wir uns da mal ein Beispiel an die Transgender-Bewegung nehmen. Wir sind alle Menschen mit Genitalien. Warum fixieren wir uns so sehr darauf. Offensichtlich sagen diese nämlich nichts über uns aus.

Frauen sind auch Menschen. Genau so wie Männer.

Liebe Grüße,
Dr0p


(29.3.17 20:42)
Deshalb hat Judith Butler ja auch die Unterscheidung zwischen dem "sex", also dem biologischen Geschlecht und dem "gender" also dem sozial konstruierten Geschlecht konzipiert. Dies ermöglicht die Differenzen zwischen beiden zu berücksichten (dein Beispiel Transgender).

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